Ich möchte das Wesen der Menschen, der Natur, der Städte, aller
Dinge, die ich darstelle herausarbeiten und zwar im positiven Sinne.

Mich interessiert das Gute, das Schöne. Ich sehe dabei durchaus
die Schattenseiten. Ich stecke nicht den Kopf in den Sand. Sie sind
da, aber bleiben im Verborgenen. Ich ergründe das Liebenswerte.

Mich interessieren die kleinen, uns angenehm berührenden Momente
im Leben, die wir nur allzu leicht vergessen in der Pflicht des Alltags.
Das Bloßstellen, Demaskieren, Provozieren, überlasse ich gerne den
anderen.

Julia Belot

Biografie

1969
Geboren in Pskow, Russland
>> Pskow

1976 – 1984
Schule Nr. 15,
Humanitäres Lyceum, Pskow

1980 – 1984
Staatl. Kinderkunstschule, Pskow
Malerei bei Igor Makeev

1984 – 1986
Physik-Mathematische Schule,
Internat Nr. 45, Akademisches Gymnasium
an der Staatl. Universität in St. Petersburg

1986 – 1991
Biologiestudium an der
Staatlichen Universität in St. Petersburg
>> Staatl. Universität St. Petersburg

1991
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der
Feldforschung am Geobotanischen Institut
der Staatlichen Universität, St. Petersburg

1991 – 1997
Studium der Malerei an der
Staatlichen Akademie für Kunst
und Design A. L. Stieglitz, St. Petersburg

1997
Geburt des Sohnes André und
Emigration nach Deutschland

1999 – 2004
Studium Kommunikationsdesign an
der Hochschule RheinMain, Wiesbaden

2004
Gutenbergstipendium der Stadt Mainz

2009
Stipendiatin Klasse Xenia Hausner,
SA Traunkirchen, Österreich

2010
Jurypreis der Stadt Annweiler am Trifels

2015
Artist in residence, Galerie Kaysser, Ruhpolding

Filmporträt

Öffentliche Ankäufe

Kunstsammlung der Stadt Wiesbaden
Kunstsammlung Main-Taunus-Kreis, Hofheim
Stadtmuseum Neu-Isenburg
Botanischer Garten,
Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
Stadt Annweiler am Trifels